We kunnen het niet ontkennen: we leven in woelige tijd die ongetwijfeld ook je leerlingen beroeren. In deze lessuggestie rond Erich Kästners gedicht Fantasie von übermorgen staan je leerlingen stil bij de actualiteit en mogen ze hun visie op een vredevolle toekomst verwoorden.
Am 28. Februar griffen die USA gemeinsam mit Israel den Iran an. Damit zog Trump, der eigentlich der Friedenspräsident sein wollte, erneut in den Krieg.
In seinem Krieg gegen den Iran nahm Trump, wie schon in Venezuela, keinerlei Rücksicht auf das Völkerrecht. Auch den US-Kongress befragte er vorher nicht. Der Präsident entschied allein über Krieg und Frieden, spielte so Poker mit der Welt und ihren Menschen. Das ist alarmierend.
Die entscheidende Frage ist deshalb: Wo zieht dieser Präsident seine Grenzen? Wann ist er zufrieden? Wer und was kann ihn stoppen? Europa und die europäischen Staats- und Regierungschefs schaffen es wahrscheinlich nicht, ihn zu stoppen ...
Diese Frage kann die Lehrkraft den Lernenden stellen. Um ihnen beim Nachdenken zu helfen, könnten mögliche Antworten gezeigt werden, die die Lernenden ordnen dürfen. An wen glauben sie am stärksten?
Obwohl Erich Kästner, ein deutscher Dichter, Donald Trump natürlich nicht kannte, überlegte er schon im Jahr 1929, wie man neue Kriege verhindern könnte. In seinem Gedicht 'Fantasie von übermorgen' beschreibt er seinen Traum, seine Vorstellung einer 'fantastischen' Welt. Bevor die Lehrkraft das Gedicht liest, lässt sie die Lernenden spekulieren. Wie könnte die Fantasie von Erich Kästner aussehen? Die Lernenden können ein Bild wählen und es kurz beschreiben.
Hilfreiche Satzanfänge sind ...
Die Menschen fangen an/ hören auf ...
Die Gesellschaft verändert sich, weil ...
Neue Gruppen nehmen Verantwortung, weil ...
Etwas Überraschendes passiert: ...
Zum Gedicht kann die Lehrkraft einige passende Fragen stellen:
Männer und Frauen werden im Gedicht sehr unterschiedlich, sogar gegensätzlich dargestellt. Welche Eigenschaften verbindet Kästner mit Männern und Frauen? Mögliche Eigenschaften zum Zuordnen:
abhängig - beschämt - entschlossen - kämpferisch - mutig - passiv - pazifistisch - stark - still - unsicher - verantwortlich - ...
Vielleicht fällt es den Lernenden schwer, diese Eigenschaften klar zuzuordnen. Die Frauen wollen Frieden, aber um einen neuen Krieg zu verhindern, legen sie im Gedicht die Männer übers Knie und prügeln sie, gebrauchen sie also Gewalt.
Diskussionsanstoß:
Wahrscheinlich träumen auch die Lernenden von einer friedvollen Welt, von einer Gesellschaft ohne Gewalt. Zum Schluss dürfen sie sich vorstellen, dass Träume nicht unerreichbar sind, dass wir sie übermorgen verwirklichen können, wenn wir es wollen. Nachdem die Lehrkraft die Frage 'Wie sieht eine Welt aus, in der wir übermorgen friedlich leben können?', gestellt hat, dürfen die Lernenden spontan drei bis fünf Wörter, Personen oder Dinge nennen.
Geschafft? In Partnerarbeit können die Lernenden ein Poster, das ihre Fantasie zeigt, gestalten. Auf dem Poster sollen zu sehen sein oder sollen notiert werden:
Anschließend präsentieren die Lernenden ihre Collage in etwa einer Minute.
Wenn die Schüler*innen Lust auf eine Herausforderung haben, können sie Nachrichten aus der Zukunft schreiben. Sie stellen sich vor, dass es das Jahr 2055 ist. Seit vielen Jahren gibt es keinen Krieg mehr auf der Welt. Der letzte Krieg wurde 2026 beendet – und seitdem haben die Menschen Wege gefunden, Konflikte friedlich zu lösen. Die Lernenden arbeiten als Journalist*innen und schreiben eine kurze Nachricht für eine Zeitung oder eine Website.
Aufgabe
Schreibt eine Nachricht aus dem Jahr 2055 mit der Überschrift:
„Wie der letzte Krieg beendet wurde“
Euer Text soll erklären:
Leitfragen
Diese Fragen können euch beim Schreiben helfen:





